Unterschiede der Buchführung für Einzelunternehmer und Gesellschaften

Im letzten Artikel haben wir Ihnen einen einfachen Ablauf gezeigt, mit dem Sie Ihren Belegfluss im Unternehmen oder mit Geschäftspartnern vereinfachen können. Heute wollen wir uns das Feld anschauen, welches nach der richtigen Verarbeitung und Zuordnung der Belege zum Zuge kommt: Die eigentliche Buchführung. Untrennbar damit verknüpft ist die Frage, ob die Buchführung vom Unternehmer selbst oder von einem (externen) Dienstleister erledigt werden sollte.

Zunächst einmal müssen wir dabei zwischen zwei Arten der Buchführung unterscheiden: Die Einnahmen-/ Überschussrechnung (EÜR) und die Doppelte Buchführung.

Einnahmen-/ Überschussrechnung (EÜR)

Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) ist eine Gewinnermittlungsmethode bzw. eine vereinfachte Buchführungsart. Rechtsgrundlage ist § 4 Abs. 3 EStG. Die EÜR wird daher oft auch „4/3-Rechnung” genannt.

Steuerpflichtige, die nicht auf Grund gesetzlicher Vorschriften verpflichtet sind, Bücher zu führen und regelmäßig Abschlüsse zu machen und dies auch nicht freiwillig tun, können als Gewinn den Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ansetzen. Neben Kleingewerbetreibenden gehören zu den Einnahmenüberschussrechnern insbesondere die freien Berufe.
Als Besonderheit bei der EÜR gilt das Zufluss- und Abflussprinzip. Das bedeutet, dass nur die Einnahmen bzw. Ausgaben in der jeweiligen EÜR zu berücksichtigen sind, die auch tatsächlich in dem entsprechenden Wirtschaftsjahr gezahlt wurden.
Durch dieses Prinzip ist die EÜR die einfachste Art der Gewinnermittlung

Wird der Gewinn anhand einer Einnahmenüberschussrechnung ermittelt und liegen die Betriebseinnahmen über 17.500 €, ist der Einkommensteuererklärung die Anlage EÜR beizufügen. Dies gilt erstmalig für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2004 beginnen.
In der Anlage sind bestimmte Einnahmen und Ausgaben gesondert zu erfassen. Hierzu gehört z.B. die private Kfz-Nutzung. Durch diese Vereinheitlichung können die eingereichten Anlagen maschinell eingelesen und ausgewertet werden (Bsp. Plausibilitätsprüfungen, Vergleiche mit Vorjahren). Solche Auswertungen waren in der Vergangenheit nahezu unmöglich, da jeder Steuerpflichtige seine EÜR individuell gestalten konnte.

Zusammengefasst ist die Verwendung der EÜR

  • einfach
  • sinnvoll für kleine Unternehmen
  • es wird zum Zeitpunkt der Zahlung gebucht

Wer kann die EÜR anwenden?

  • Freiberufler immer
  • Gewerbliche Unternehmen, die nicht buchführungspflichtig sind, weil:
  1. der Umsatz jährlich weniger als 500.000 € beträgt
  2. der Gewinn jährlich weniger als 50.000 € beträgt
  3. sie nicht im Handelsregister eingetragen sind

Doppelte Buchführung

Die doppelte Buchführung – auch kaufmännische Buchführung genannt – ist die in der privaten Wirtschaft vorherrschende Art der Finanzbuchhaltung. Man spricht von „doppelter” Buchführung, weil jeder Geschäftsvorgang in zweifacher Weise erfasst wird. In einem Buchungssatz wird grundsätzlich Soll an Haben gebucht und damit jeder Geschäftsvorfall doppelt erfasst, jedoch auf verschiedenen Konten. Gebucht wird jeweils genau der gleiche Wert im Soll und im Haben.

Zeitpunkt der Buchung ist die Entstehung des Geschäftsvorfalles, unabhängig von einer Zahlung.

Zur doppelten Buchführung verpflichtet sind Unternehmen, wenn

  • sie im Handelsregister eingetragen sind (z.B. GmbH, AG)
  • sie die Grenzwerte überschritten haben

Die doppelte Buchführung ist aufwändiger, aber auch aussagekräftiger. Sie empfiehlt sich bei Unternehmen, die durch die Vielzahl der Geschäftsvorfälle nicht mehr ohne weiteres zu überblicken sind.

Auslagern oder selber machen?

Davon, welche Buchführungsart bei Ihnen zum Tragen kommt und welche Vorkenntnisse Sie bereits mitbringen, sollte die Entscheidung abhängig gemacht werden, ob und welche Teile der Buchführung bzw. der Buchführungsvorbereitung Sie selbst machen und was Sie auslagern.

In die Systematik der EÜR können Sie sich – auch wenn Sie keine Buchführungs-Kenntnisse mitbringen – mit etwas Fleiß einarbeiten und so ggf. auch Buchungen selbst erledigen. Sind Sie verpflichtet eine doppelte Buchführung zu erstellen oder möchten Sie dies aufgrund der besseren Auswertungsmöglichkeiten freiwillig tun, steigen die Komplexität Ihrer Buchführung und die damit verbundenen – auch gesetzlichen – Anforderungen enorm.
Auch die dafür nötigen Fähigkeiten können Sie sich natürlich aneignen, allerdings ist der Aufwand dabei ungleich höher. Darüber hinaus steigt die Fehleranfälligkeit. Wir empfehlen daher in diesem Fall die Kern-Tätigkeiten der Buchführung auszulagern und sich selbst auf eine umfassende Vorbereitung zu beschränken – womit Sie den Arbeitsaufwand der eigentlichen Buchführung teilweise deutlich reduzieren können.
Wer unsicher ist, sollte sich beraten lassen. Auch die Autorin dieses Beitrags steht Ihnen dazu gerne zur Verfügung.

Tipp von  Bendetta.biz:

Ermitteln Sie, wieviel Zeit Sie benötigen, um Ihre Buchführung selbst zu erledigen. Sind Sie Gründer, kann das am Anfang noch relativ überschaubar sein – trotzdem sollten Sie pro Woche mindestens 2 Zeitstunden dafür kalkulieren. Multiplizieren Sie diese 2 Stunden mit dem Stundensatz, den Sie Ihren Kunden berechnen.

Auf den Monat hochgerechnet (= multipliziert mit 4,33 für die durchschnittliche Wochenzahl je Monat) ergibt sich so Ihr „Budget” für einen externen Dienstleister.
Beispiel: Ihr Stundenlohn beträgt 60 EUR.
Sie haben dann wöchentlich 120 EUR Opportunitätskosten für Ihre Buchhaltung, monatlich ergibt sich ein Budget für einen externen Dienstleister von 519,60 EUR.

Wer bei diesem Betrag Panik bekommt sei beruhigt. Oftmals ist eine ausgelagerte Buchhaltung mit dem Ziel der EÜR wesentlich günstiger einzukaufen. Dafür haben Sie jedoch mehr Zeit, die Sie Ihren Kunden verkaufen können – eine Auslagerung kann sich also schnell lohnen. Wer mit einem Selbstkosten-Stundensatz kalkuliert, hat sogar noch schneller einen Break Even.
In den nächsten Artikeln werden wir Ihnen diese Vorbereitungsmöglichkeiten der Reihe nach vorstellen, bevor wir in späteren Artikeln dazu übergehen werden, einfache Buchungssystematiken für die EÜR zu erklären.

Als Nächstes beginnen wir im kommenden Artikel mit dem Punkt „Reisekosten”. Bleiben Sie am Ball!

Mit freundlicher Genehmigung von Bendetta.biz

Digitale Belege statt Papierberge

Als Gründer und Selbstständiger werden Sie von vielen Seiten mit Papier überfrachtet. Im zweiten Teil unser Serie Grundlagen der Buchführung helfen wir Ihnen herauszufinden, was davon für Ihre Buchführung relevant ist.

Bei den meisten Unternehmern trudeln regelmässig ein: Bestellbestätigungen, Lieferscheine, Rechnungen, Briefe von Finanzamt und Behörden und natürlich Verträge oder schriftliche Vereinbarungen.

Papierberge

Bisher ist es bei (jungen) Unternehmen oft so, dass bestimmte Unterlagen gesammelt und monatlich oder quartalsweise an den Steuerberater übermittelt werden, damit dieser ihre Buchführung erstellt und somit die gesetzlichen Anforderungen in diesem Bereich erfüllt (s. Artikel 1 „Was ist Buchführung?”).

Nicht selten werden sämtliche Unterlagen außerdem vorher kopiert, denn andernfalls hat das Unternehmen während der Bearbeitung durch den Steuerberater selbst die entsprechenden Daten nicht mehr zur Hand. Nach Rückgabe der Unterlagen durch den Steuerberater werden dann die Duplikate vernichtet und die originalen Dateien aus dem Pendelordner in die Ablage gegeben.
Dieser Weg ist umständlich, zeitintensiv und macht erfahrungsgemäß wenig Spaß. Viele Gründer setzen daher zunehmend auf digitale Belegverarbeitung bzw. /-verwaltung.
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System ins Chaos bringen: Digitalisierung

Dazu können Sie einen einfachen Ablauf installieren. Zuerst werden die eintreffenden Unterlagen klassifiziert. Dazu gibt es die drei Kategorien

Papierkorb
Verkehrspost
Dauerunterlagen
Zur ersten Kategorie gehört alles, was auch in Papierform nicht langfristig aufbewahrt wird. Dazu zählen bspw. Flyer, Infopost, Kataloge und sonstige Werbung, aber auch Dinge wie die Einladungen von Geschäftspartnern oder die Agenda für eine Veranstaltung die Sie besuchen möchten.

Kategorie 1: Ablage „P”

Die Unterlagen der ersten Kategorie werden (manchmal) gelesen, zur Kenntnis genommen und nach relativ kurzer Zeit direkt in den Papierkorb geworfen. Hier ist keine Digitalisierung notwendig.

Kategorie 2: Geschäftsbetrieb

In die zweite Kategorie fallen Unterlagen, die im laufenden Geschäftsbetrieb entstehen und – z.B. für die Buchführung – aufbewahrt werden müssen. Dazu zählen Eingangs- und Ausgangsrechnungen, das Kassenbuch, Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen (falls diese in Papierform zur Verfügung gestellt werden), oder Belege von privat bezahlten Firmenausgaben.
Diese Dokumente können Sie mit einem Paginierstempel mit einer fortlaufenden Nummer versehen, eingescannen und als PDF-Datei in entsprechend benannte Ordner speichern. Sie können bspw. einen Ordner für Rechnungen, einen für Lieferscheine und einen für die laufenden Unterlagen der Bank anlegen. Hier können Sie sich – falls bereits ein sinnvolles Ablagesystem besteht – durchaus an bestehenden Strukturen orientieren.

Aus dem Scan-Ordner können die Dateien dann regelmäßig – z.B. einmal pro Woche – in ein Dokumenten-Management-System hochladen werden, in dem i.d.R. dieselbe Ordnerstruktur abgebildet werden kann. Als Programm bieten sich die gängigen Systeme wie Dropbox, Google oder Evernote an. Unter Datenschutzgesichtspunkten macht es allerdings auch durchaus Sinn, sich mit deutschen Alternativ-Anbietern wie CenterDevice oder CloudSafe zu beschäftigen.
Die gestempelten Originaldateien werden nun nach ihren fortlaufenden Nummern in Kartons abgelegt und archiviert. Sobald ein Karton voll ist, wird er auf der Vorderseite mit den enthaltenen Nummern gekennzeichnet – also z.B. 00001 – 00354.

Wenn man ein bestimmtes Dokument sucht, findet man also digital auf dem Scan die Paginiernummer und kann dann im entsprechenden Karton nachschauen.
Besonders Wagemutige streichen in dieser Kategorie die Papierablage komplett, es ist allerdings noch nicht sicher, dass das Finanzamt rein digitale Unterlagen als Nachweis für die Buchführung anerkennt. Wir empfehlen daher, diese Dokumente sicherheitshalber aufzubewahren.

Kategorie 3: Wichtig! Archivieren!

Die dritte Kategorie schließlich umfasst alle Dokumente, die dauerhafte Wirkung haben und daher als Urkunden archiviert werden müssen. Dazu gehören z.B. Verträge und Bescheinigungen wie die Eintragung ins Handelsregister oder die Erteilung der Steuernummer durch das Finanzamt.
Diese Unterlagen können ebenfalls gescannt und in einen separaten Ordner hochgeladen werden, allerdings werden hier die Originale nicht paginiert und im Karton versteckt, sondern ganz klassisch im Ordner abgelegt und im Original ins Regal gestellt. In dieser Kategorie geht es weniger darum nur noch mit dem digitalen Beleg zu arbeiten, sondern vielmehr um die Möglichkeit von jedem Ort auf alle entsprechenden Dokumente zugreifen zu können.

Bei Unternehmen mit externen Partnern für die Buchführung (Buchführungsdienstleister, Steuerberater) kann es sich durchaus anbieten, diesen die Belege künftig auch digital zur Verfügung zu stellen – zusätzlich zur internen Arbeit mit digitalen Dokumenten. Dazu könnten bspw. ganz einfach die Freigaben für die dafür nötigen Ordner – Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Kasse, Bank und privat bezahlt – mit dem Buchführungs-Partner geteilt werden.
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Papierkram im eigenen Unternehmen vermeiden

Somit können Sie sich einiges an Papierkram im eigenen Unternehmen ersparen und nebenbei Ihre Abläufe beschleunigen. Auch das Phänomen der Dokumente am falschen Ort – man selbst ist zuhause und das gerade benötigte Dokument im Büro oder andersherum – verliert seinen Schrecken. Alle Unterlagen werden mobil verfügbar.

Jetzt wissen Sie, wie Sie den Belegfluss zwischen Ihnen und Ihrem Buchführungs-Dienstleister ganz leicht vereinfachen können.

Im nächsten Teil geht es darum , wie Sie Geld sparen können, wenn Sie Ihre Buchführung selbst erledigen – bleiben Sie am Ball!

Gastautorin Marion Orthmann?

Marion Orthmann ist Geschäftsführerin der fidelus GmbH & Co. KG. Für Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen entwickelt sie mit ihrem Team in den Bereichen Finanzen, Rechnungswesen/ Controlling und Verwaltung passgenaue und individuelle Lösungen für den Bedarf des Kunden – egal ob Einrichtung, Beratung/ Schulung oder laufende Begleitung. Weitere Informationen finden Sie auf www.fidelus.de.

Mit freundlicher Genehmigung ApfelOffice

Die Firma TOPIX AG feiert dieses Jahr Ihr 25. Firmenjubiläum und als Jubiläumsgeschenk stellt Wolfgang Grasberger, Vorstandsvorsitzender der TOPIX AG, zwei neue Innovationen aus dem Hause TOPIX vor:

  • die WebSolution 2.0 und
  • die beiden neuen TOPIX Apps für die Apple Watch.

Damit setzt die heutige TOPIX Business Software AG ihren erfolgreichen Kurs mit einem hohen Maß an Kontinuität und Innovationskraft fort. Es entsteht eine Lösung mit starker Zukunfts- und Investitionssicherheit.

TOPIX Websolution 2.0

Die WebSolution 2.0 besticht durch ihr modernes Design, ihre ausgeprägte Funktionalität und ihre enorme Performance. Zudem gibt es zahlreiche neue Funktionen:

  • Drag&Drop von Programmbereichen auf des Desktop
  • Objekt- und bereichsbezogene Funktionen im Kontextmenü
  • Erweiterte und verbesserte Suchfunktion
  • Listendruck via PDF Erzeugung
  • Integration von Google Maps zur Standortanzeige und Routenplanung
  • und vieles mehr…

TOPIX am Handgelenk mit der Apple Watch App

Nur ein Blick auf die Apple Watch App gewährt Einsicht in jahres-, monats- und tagesaktuelle Umsatzzahlen. Mit der App meinTOPIX kann nun auch über die Apple Watch “gestempelt” werden. Die Zeiterfassung wird so für die Mitarbeiter noch einfacher und flexibler.

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten und besuchen Sie unsere TOPIX Webseite. Oder erfahren Sie alle Neuigkeiten direkt vom Hersteller.

Kundengewinnung

In einer perfekten Welt, würden Kunden Ihnen die Tür einrennen, sobald Sie Ihr Unternehmen gestartet haben.

In einer perfekten Welt, würde ständig und von alleine das Telefon klingeln, da Kunden Ihre Hilfe, Ihre Produkte oder Dienstleistungen dringend benötigen.
Da wir aber nun mal nicht in einem Märchen leben, erfordert die Akquisition viel Arbeit.

Sie müssen aktiv etwas tun, um Kunden für sich zu gewinnen.

Sie müssen Ihr Unternehmen bewerben und Sie brauchen einen qualitativ hochwertigen Kundenservice, damit Ihre Kunden anfangen Sie und Ihre Arbeit an Freunde weiterzuempfehlen. Zudem müssen Sie als Unternehmer Ihre Firma kreativ vermarkten, um gegenüber Wettbewerbern bestehen zu können.

Jeder, der bereits ein Geschäft betreibt, weiß, dass man nicht einfach herumsitzen und Däumchen drehen kann, stets in der Hoffnung, dass Kunden von alleine zu Ihnen kommen. Ihr Geschäft ist ein Balanceakt zwischen der Suche nach neuen Kunden und der Verwaltung und Organisation der anfallenden Arbeitslast Ihrer bestehenden Kundenbasis.

Also, wie gewinnen sie neue Kunden?

Wir haben Kunden aus verschiedenen Branchen gefragt durch welche Methoden sie neue Klienten gewonnen haben. Einige Kunden halten an herkömmlichen Methoden fest, während andere wiederum mit interessanten Möglichkeiten experimentieren.

Hier sind für Sie 5 bewährte Methoden zur Kundengewinnung, die von unseren Befragten getestet wurden.

1. Adresslisten und Seminare

Neil Tyra ist ein Rechtsanwalt aus Rockwille, Maryland.?Er ist spezialisiert auf Familienrecht und Grundbesitz. Seine Klienten befinden sich alle bei Ihm vor Ort, daher bringt er sein Geschäft durch die Nutzung von Adresslisten und Seminaren in Schwung.

„Ich habe schon immer Briefe versendet und jetzt, da ich auf ein neues Rechtsgebiet übergehe, leite ich Seminare um das Publikum über mein neues Gebiet aufzuklären. Hoffentlich gelingt es mir damit, mehr Kunden zu erreichen, die meine Dienste benötigen. Diese Methode hat auch eine technische Komponente, denn ich muss Adresslisten anschaffen und Dienstleistungen von Drittanbietern nutzen, um zum Beispiel Einladungen zu versenden. Danach muss ich alle Daten der potentiellen neuen Kunden sammeln und organisieren. Anschließend sende ich automatisiert Briefe aus, um mit den Kunden in Kontakt zu bleiben und wandle diese dann nach einiger Zeit in zahlende Kunden um. Mit diesem Vorgang hatte ich nach einiger Zeit eine Basis an Kunden und Klienten geschaffen, welche mich heute an Freunden und Familie weiterempfehlen” – Neil Tyra, The Tyra Law Firma

Durch den Kauf von Adresslisten und Einladung von potentiellen Kunden in seiner Region zu Seminaren, ist Neil in der Lage neue Kunden zu erreichen und diese in zahlende Klienten umzuwandeln. Lesen Sie die vollständige Geschichte von Neil Tyra hier (Englisch).

Sie müssen übriges nicht als Anwalt arbeiten, um diese Methode nutzen zu können. Nehmen wir zum Bespiel einen Grafikdesigner; er könnte Seminare über die Bedeutung von starken Firmenlogos und aussagekräftigen Marken führen und Unternehmer in seiner Gegend dazu einladen.?Als Fotograf können Sie Seminare veranstalten, in denen Sie erklären, wie wichtig Vertrauen vor der Kamera ist. Somit könnten Sie eventuell ein privates Fotoshooting mit den Seminarteilnehmern arrangieren für einen speziellen Anlass, wie beispielsweise eine Hochzeit, ein Geburtstag oder Valentinstag. Die Aufklärung der Kunden gibt Ihnen die Möglichkeit Ihr Wissen und Know-How in einem Bereich zu beweisen, während Sie Vertrauen zu potentiellen Kunden aufbauen.

 2. Suchmaschienenoptimierung

Nordica Fotografie spezialisiert sich auf Hochzeitslocations. Vor der Gründung ihres Business waren die Gründer von Nordica Fotografie, Cole und Jakob, im Marketingbereich tätig. Als sie Ihr Unternehmen starteten, half Ihnen dieses Wissen, neue Kunde zu werben und somit ihrer Firma den heutigen Durchbruch zu ermöglichen.

 „Wir mussten nie Geld für unsere Werbung ausgeben. Die meisten unserer Kundenanfragen kommen nämlich von Suchmaschinen. Als wir mit unserem Marketingstudium fertig waren, fingen wir an viel im Internet zu bloggen, um unsere Online Präsenz aufzubauen. Wir hatten von Anfang an unsere Köpfe in dieses Thema gesteckt. Und Heute kommen 90% unserer Anfragen aus organischen Suchanfragen” – Cole Roberts, Nordica Fotografie

Während viele Hochzeitsfotografen ihren Fokus auf die Gewinnung ihrer Kunden vor Ort legen, muss Nordica Fotografie ihre Kunden in aller Welt ansprechen, da sie sich auf globale Hochzeitsorte spezialisiert haben. Durch die Optimierung ihrer Webseite für Suchmaschinen und Bloggen schaffen sie es, mehr Kunden auf Ihre Seite zu leiten und die Kundenanzahl zu erhöhen. Lesen sie den vollständigen Bericht von Nordics Fotografie hier (Englisch).?Sie sind sich nicht sicher, wie Sie ihre Webseite für die organische Suche optimieren können? Lesen Sie diese 5 grundlegenden Tipps zur Suchmaschieneonptimierung (Englisch).

 3. Die gute alte Mundpropaganda

Mundpropaganda ist ein altbewährtes Mittel zur Kundengewinnung, aber zugleich eines der Besten, vor allem für Unternehmen die Ihre Kunden überwiegend persönlich ansprechen. Cambridge Management Sciences ist so ein Unternehmen. Es ist ein Beratungsunternehmen in Großbritannien, das anderen Unternehmen hilft, ihre Verwaltung sowie Effizienz zu verbessern.?Sie haben viele Wege ausprobiert, um die Kundenbasis zu vergrößern, doch Mundpropaganda hat die besten Ergebnisse geliefert. Die Kosten dafür sind lediglich ein exzellenter Kundenservice.

 „Wir haben eine Reihe von Dingen ausprobiert, um unsere Kontaktliste zum wachsen zu bringen, einschließlich Werbung wie Editorials in Zeitschriften und Magazinen sowie Ausstellungen, Mundpropaganda und Empfehlungen im Internet. Das Vorteilhafteste war dann wirklich Mundpropaganda sowie der persönliche Kontakt zum Kunden. Woher ich Ihnen das sagen kann? Wir haben es mittels Daylite analysiert und daher nachvollziehen können. Wir erfassen bei jeder Gelegenheit die Quelle des Kontaktes, sodass wir wissen was funktioniert hat. Dieses Verfahren hat uns eine Menge Geld für Werbung erspart, da wir überprüfen konnten was wirklich für unser Business wirkt.” – Steve McGrady, Cambridge Management Sciences

Nachdem Sie es nun geschafft haben, Ihren Kundenstamm zu vergrößern, können Sie diese vorhandenen Beziehungen nutzen, um neue Kunden für sich zu gewinnen. Damit diese Methode effektiv ist und auch funktioniert, müssen sie einen ausgezeichneten Kundenservice anbieten und eine Leidenschaft für das mitbringen was sie tun. Denn wenn Ihre Kunden mit dem geleisteten Service glücklich und zufrieden sind, erzählen sie dies eher ihren Freunden (was wiederum ihnen neue Kunden beschert).?Lesen Sie die gesamte Fallstudie von Cambridge Management Sciences hier (Englisch).

 4. Kaltakquise am Telefon

Solaris Placement ist eine Recruiting-Agentur in New York, welche sich hauptsächlich auf Empfehlungen Dritter verlassen hat, um ihr Geschäft voranzutreiben. Darüber hinaus verwenden sie jedoch auch Cold Calling (Kaltakquise), um Ihren Fuß bei potenziellen neuen Kunden in die Tür zu bekommen. Außerdem hilft es Ihnen, eine persönlichere Beziehung zu den Kunden aufzubauen.

 „Die meisten unserer Kunden kommen durch Empfehlungen Dritter zu uns. Wir betreiben zwar auch Outbound-Marketing, Cold Calls und Social Media aber ich persönlich habe lieber ein Telefongespräch mit dem Kunden, denn ich finde menschlichen Kontakt wichtiger denn je durch die heutige technische Zeit.” – James Weston, Polaris Placement

Wenn jeder Kunde mit Emails überschüttet wird, kann die persönliche Note des Gesrächspartners am Telefon den feinen Unterschied beim Kunden ausmachen. Diese Methode funktioniert allerdings nicht für alle Unternehmensstrukturen, da es viel Zeit und Kundeninteraktion erfordert. Daher ist diese Methode für kleinere Unternehmen mit gezielterem Kundenkontakt genau das Richtige, da sie mit dieser Methode gegenüber ihrer Konkurrenz hervor stechen werden.?Lesen Sie die vollständige Fallstudie von Polaris Platzierung hier (Englisch).

 5. Soziale Netzwerke

Judy Hayward gründete Ihre Firma Hayward & Co Lawyers in Australien und ist spezialisiert auf Vermögensrecht. Judy ist ebenso eine Unternehmerin, die sich auf Empfehlungen von Kunden verlassen kann, aber auch neue Kunden durch den Einsatz von Social Media gewinnt.

„Meine Methode basiert auf Empfehlungen – hauptsächlich von anderen Fachleuten wie Anwälten, Steuerberatern und Finanzplanern. Ich benutze aber auch soziale Netzwerke und merke, dass dies viele Kunden auf unsere Webseite treibt. Ich benutze Twitter, Facebook und LinkedIn und ich arbeite derzeit noch an der Gestaltung meines Google+ Profils. Ich merke, dass sich unsere Kundenanfragen deutlich erhöhen, wenn ich mich konsequent an unsere Social Media Strategie halte.” – Judy Hayward, Hayward & Co Lawyers

Wenn Sie mit einem begrenzten Budget arbeiten, bietet Social Media eine gute Möglichkeit, Ihre Kunden mit minimalen Kosten zu erreichen. Im Grunde ist alles, was Sie tun müssen, Zeit zu investieren, um wertvollen und kreativen Inhalt mit ihrer Zielgruppe zu teilen. Lesen Sie Hayward & Co Lawyers vollständige Fallstudie hier (Englisch).
Sie haben nicht genügend Zeitfür Social Media? Schauen Sie sich hier 10 Tipps für die Maximierung Ihrer Social Media Bemühungen von Social Media Guru, Leg Fitzpatrick an (Englisch).

Wenn Sie es schaffen Ihre Kundenbasis zu erhöhen, stellen Sie auch sicher, dass sie die richtige Methode nutzen, um diese zu verwalten. Das hilft Ihnen, Ihre Kunden zufriedenzustellen und garantiert eine konstante Kundengewinnung.

Entdecken Sie Daylite


Dieser Arikel basiert auf einem englischen Blogbeitrag von Marketcircle.

Immer wieder stellt sich für Computer Neulinge und Umsteiger die Frage: Windows PC oder Mac? Unser Gastautor Michael Hülskötter hat seine Liste an Gründen niedergeschrieben. Lesen Sie hier seine ultimative und manchmal subjektive Liste der Gründe, warum Macs besser sind:

1. Produktivität

Klingt vielleicht einfältig, aber es ist meine Erfahrung: Am Mac ist man produktiver. Ich zumindest. Es war ein schleichender Prozess. Auf meinem Schreibtisch standen Ende der Neunziger Jahre mehrere PCs und ein Mac. Ohne, dass es mir zunächst bewusst war, habe ich zunehmend mit dem Mac gearbeitet. Anfang 2001 habe ich dann alle PCs zum Teufel gehauen und besitze seit dem nur noch Macs. Das System selbst aber auch die meisten Programme sind einfach besser, lösungsorientierter. Weniger Features mehr Ergebnisse.

2. Design

Das Argument ist abgedroschen, da es sich meistens nur auf das Aussehen bezieht. Ja, Apple-Produkte sind schöner. Punkt. PCs anderer Hersteller beleidigen mein Auge, sind häufig sogar ausgesprochen hässlich. Aber es geht nicht nur darum. Gutes Design bedeutet auch gute Funktion. Und die stimmt beim Mac. Angefangen bei den vielen cleveren Details wie dem MagSafe-Stecker, über die Ladestandsanzeige bei Notebooks bis hin zur simplen aber praktischen Aufbewahrungsbox der Apple-Innenkopfhörer für den iPod.

Fast noch wichtiger ist das Design der Benutzeroberflächen von Mac, iPad, iPhone, iPod und Apple TV. Es gibt zur Zeit nichts, was besser funktioniert und schöner ist. Windows 7, Windows 8 oder gar Windows 10? Paah! Geschmacklos, bunt und überfrachtet. Mac OS X hingegen ist nicht nur schöner und optisch ruhiger sondern vor allem besser. Glauben Sie nicht? Ausprobieren!

3. Software im Lieferumfang

Auspacken, Einschalten und Loslegen. Das geht mit jedem Mac, denn man bekomm fast alles was man braucht mitgeliefert. Vom genialen Fotos und iMovie über iDVD und Garageband für Hobby-Musiker bis hin zum Adressbuch, Mail-Client und Kalender. Nur um einige zu nennen. Ich glaube, dass 90 Prozent der Anwender nicht mehr an Software brauchen, als das was zum Lieferumfang gehört. Spezielle Programme für den Beruf einmal ausgenommen.

4. MS-Office

MS-Office ist für viele Anwender ein Muss. Abgehakt, denn es gibt auch eine Mac-Version. Ok, es gibt und es wird auch in Zukunft ein paar kleinere Kompatibilitätsprobleme geben. Etwa VBA oder die Anbindung an ältere Exchange-Server. Aber das ist nur für User relevant die in ausgesprochen Microsoft-zentrierten Unternehmen arbeiten und zudem mit einer Mac-feindlichen und halsstarrigen IT-Abteilung geschlagen sind.

5. OpenOffice

Wer um ein Office-Paket nicht herumkommt, kann auch auf dem Mac OpenOffice verwenden. Mit NeoOffice gibt es sogar eine ausgesprochen Mac-freundliche Variante davon. Die hat zudem den Vorteil, dass sie im Gegensatz zum aktuellen MS-Office für den Mac das neue XML-basierte Office-Dateiformat versteht.

6. Keynote

Weil wir schon bei den Office-Applikationen sind: Keynote ist das beste Präsentationsprogramm auf dem Markt. Schönere und überzeugendere Präsentationen als mit Keynote bekommt man mit keinem anderen Programm hin. Ich spreche aus Erfahrung, denn ich benutze sowohl Powerpoint als auch Apple Keynote. Die Design-Templates sind bei letzterem besser genauso wie die Bedienung. Ich bin damit schneller und bekomme bessere Ergebnisse.

7. Viren und Trojaner

Auch wenn Microsoft-Chef Bill Gates immer wieder das Gegenteil behauptete: Macs sind sicher. Ja, die theoretische Gefahr ist da. Schließlich ist ein Mac auch nur ein Computer und damit potentielles Angriffsziel für Viren und Trojaner. Tatsache aber ist, dass mir bislang keine Mac-Viren oder Trojaner bekannt sind, die jemals einen Schaden angerichtet hätten. Experten sehen das ähnlich und stufen Mac OS X im Gegensatz zu Windows nicht als Hoch-Risiko-Betriebssystem ein.

8. Klappe zu, Klappe auf

Suspend und Resume soll ja angeblich auch auf Windows-Notebooks funktionieren. Zugegeben, Resume funktioniert bei den aktuellen PC-Notebooks besser als früher. Aber so gut und schnell wie bei Apple-Notebooks ist es immer noch nicht. Wenn ich mein Powerbook nicht mehr brauche, klappe ich das Display zu und der Rechner wechselt in den Schlafmodus. Brauche ich ihn wieder, dann mache ich ihn auf und er ist sofort wieder da. Hey, Mac OS X basiert auf UNIX, genauer gesagt FreeBSD! Da gehört die hohe Uptime zum guten Ton. Wenn da nicht die notwendigen Neustarts nach wichtigen Systemupdates wären, dann würde mein Mac nie booten müssen.

9. Parallels, Bootcamp und Virtual PC

Spätestens seit dem Wechsel auf Intel-Prozessoren sind Macs auch prima Windows-PCs. Wer unbedingt Windows braucht, für den gibt es mehrere Möglichkeiten. Für PowerPC-Macs gibt es Virtual-PC. Dabei läuft Windows bis XP parallel zu Mac OS X. Allerdings ist das eher ein Notbehelf. Da Virtual PC einen PC emulieren muss ist Windows sehr langsam. Anders bei Parallels und Bootcamp auf Intel-Macs. Während bei letzterem entweder Windows oder Mac OS X gebootet werden, läuft Windows bei der Virtualisierungslösung Parallels zusammen mit OS X. Im sogenannten Coherence-Modus kann man sogar Windows-Programme in separate Fenster packen. Das neue Vista stellt mittlerweile weder Bootcamp noch Parallels vor Probleme.

10. Windows-Dateien

Der Mac hat keine Probleme Windows-Dateien zu lesen und NTFS- und FAT-formatierte Datenträger zu mounten und zu nutzen. Das heißt, dass Macs sich ganz problemlos in Windows-Umgebungen eingliedern lassen. Macs sind von Haus aus mit der Windows-Datenwelt kompatibel.

11. Keine Registry

Wenn es etwas gibt, was ich bei Windows hasse, dann ist es die „Registry”. So etwas von anfällig (siehe Punkt 13) und undurchsichtig… Der reinste Wahnsinn.

12. Programm-Installation und Deinstallation

Bis auf wenige Ausnahmen ist der Mac ein Musterbeispiel für einfache Installation und Deinstallation von Programmen. Programm entpacken und unter Umständen das Image mounten (beides macht der Installer automatisch) dann das Programm in den Programme-Ordner ziehen, fertig! Deinstallation gefällig? Einfach das Programm in den Papierkorb ziehen. Weg ist es! Wer es unbedingt besonders sauber haben will, kann noch eventuell die zugehörige Konfigurationsdatei in den Papierkorb schieben. Notwendig ist es nicht.

13. Just do it!

Ich habe es schon weiter oben angesprochen: Mit dem Mac ist man produktiver, alles ist viel einfacher und häufig geht mehr als beim PC. Was ich damit meine ist beispielsweise die Integration der einzelnen Programme und deren Funktionen ineinander. Wenn ich mal notgedrungener Weise auf einem Windows-PC arbeiten muss, wird mir das schmerzlich bewusst. Da wundere ich mich dann, wenn ich bestimmte Objekte nicht aus einem Programm in ein anderes ziehen kann oder was das für ein Aufwand ist, einen Speicher-Stick an- und abzumelden. Tipp: Probieren Sie mal aus, wie einfach man eine DVD mit Menü, toller Diashow, Hintergrundmusik und Videoclips basteln kann. Machen Sie das mal auf einem PC!

14. iCloud

Ok, auch viele Mac-User sind vom Apple Online-Dienst iCloud nicht wirklich begeistert. Aber ich liebe ihn und nutze ihn. Auch hier wieder die nahtlose Integration mit den vielen Mac-Programmen. E-Mail, Adressbuch- und Kalender-Abgleich, Backup, Webseiten, Dokumente synchronisieren mit mehreren Macs und iDevices, etc. pp. So einfach, so genial. Ich könnte nicht ohne.

15. Fotos und iTunes

Beides tolle Programme, ganz klar. Aber warum ich sie hier extra erwähne, liegt nicht an den tollen Funktionen und der einfachen, sprich produktiven, Bedienung. Es ist die Art, wie sie meine Dateien verwalten. Viele Dateien. Mehr als 10.000 Fotos und es werden fast täglich mehr. iTunes verwaltet für mich (Stand heute) fast 14.000 Songs und dabei wartet immer noch meine halbe CD-Sammlung auf die Digitalisierung. „Na und?” werden Sie sagen, dass können PC-Programme auch. Nein, können sie nicht, zumindest nicht so.

Nehmen wir Fotos: Ich schließe die Kamera an und sofort meldet sich die Anwendung und fragt mich, ob es die neuen Fotos importieren soll. Ich sage ja, aber bitte nur die, die noch nicht im System sind. Zack, fertig. Jetzt kann ich sie, wenn ich will, verschlagworten, sortieren, bearbeiten, mit Effekten versehen oder beschneiden. Egal was ich ändere, das Original bleibt dabei erhalten. Man kann damit unglaublich tolle Diashows machen und zwar mit wenigen Mausklicks. Stöbern im Fotobestand ist ein Kinderspiel und geht selbst auf meinem Uralt-MacBook geschmeidig von statten. Es gibt kein auch nur annähernd vergleichbares Programm auf dem PC. Ich weiß es, denn ich habe so ziemlich alle schon mal ausprobiert.

Noch wichtiger ist für mich iTunes. Musikhören ist mein Hobby. Ich hatte als Jugendlicher eine riesige LP-Sammlung, später kamen CDs. Aber zusammen mit dem iPod hat iTunes die Art und Weise wie ich Musik konsumiere komplett umgekrempelt und zwar zum Besseren hin. Ich habe jetzt mehr Spaß an meiner Musik-Sammlung als jemals zuvor. Der Grund dafür ist unter anderem die die datenbankmäßige Struktur und Ablage. XML sei es gedankt. Mit iTunes macht es richtig Spaß auch riesige Musiksammlungen zu durchstöbern, Playlisten (auch automatisierte) zusammenzustellen oder einfach DJ zu spielen. Da kommt kein Winamp und Mediaplayer mit. Nicht im Ansatz. Und jetzt kommt auch noch Apple Music hinzu.

16. Mac OS X ist nicht geschwätzig

Oh, wie ich Windows für seine vorlauten Wortmeldungen hasse („dieser Computer ist gefährdet”, „wollen sie diese Datei wirklich löschen”, „sie können das Medium jetzt entfernen”…). Nichts dergleichen gibt der Mac von sich. Und dann dieses überfrachteten Windows-Dialoge und Menüs… Brauche ich nicht, will ich nicht! Keep it simple, weniger ist mehr!

17. Plug and Play

Wenn man an den Mac etwas anschließen kann, egal ob per USB, Firewire, Bluetooth oder WLAN, dann funktioniert es auch meistens und zwar sofort. Bis jetzt ist mir noch keine Digitalkamera untergekommen, die nicht sofort von Fotos erkannt worden wäre. Handys mit Kalender und Adressbuch synchronisieren? Kein Problem. Camcorder? Sie brauchen nur das entsprechende Kabel.

18. Zwei-Tasten-Maus

Immer noch gibt es das Vorurteil, dass der Mac mit einer Ein-Tasten-Maus bedient wird. Ja, wenn man es will. Aber schon seit Mac OS/9 ist sowohl die linke als auch die rechte Maustaste auf dem Mac heimisch. Einfach eine entsprechende Maus anschließen und man kann rechtsklicken wie man gerade lustig ist.

19. WLAN

Apple ist immer der erste Hesteller, der einen schnelleren WLAN-Standard einführt (802.11g, 802.11n und das vor der offiziellen Verabschiedung). Wichtiger aber ist, es funktioniert: Apple-Notebook aufmachen, Mac OS X bemerkt ein WLAN und fragt ob es sich einloggen soll. Bestätigen, Kennwort eingeben, Online! Wenn ich bedenke, was für Probleme ich mit verschiedenen Windows-Notebooks und WLAN schon hatte und wie kompliziert das häufig war…

20. PDF

Wieviel einfacher kann das Erstellen eines PDFs noch sein? In Mac OS X gehört der PDF-Writer zum System. Das bedeutet, dass jede Anwendung die drucken kann, auch ein PDF erstellen kann. Sauber, schnell, problemlos.

21. Hit me Baby

Mac-Anwender werden von Hardcore-PC-Nerds gerne als Bildchenschieber verulkt. Für jeden noch so winzigen Arbeitsschritt bräuchten sie die Maus. Falsch! Ich kenne kein Betriebssystem, in dem man so bequem so viel machen kann ohne die Finger auch nur einmal von der Tastatur zu nehmen. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich zuletzt per Menü und/oder Maus eine Anwendung beendet ([Befehl]+[q], ein Fenster minimiert [Befehl]+[h] oder gedruckt [Befehl]+[p] hätte. Und das sind wirklich nur die trivialen Befehle.

22. Spotlight, Dashboard, Automator

Ok, die systemweite Suche gibt es mittlerweile auch in Windows 10. Auch so etwas ähnliches wie das Dashboard, wobei ich die Apple-Lösung mit der transparenten Einblendung ([F12]) wesentlich praktischer finde. Aber die kinderleichte Script-Programmierung via Automator schießt für mich den Vogel ab. Nicht unbedingt deshalb, weil man so eigene Skripte bzw. Makros programmieren kann. Das tun die wenigsten. Sondern weil das eine wunderbar einfache Lösung ist, mit der Programmentwickler neue, systemweite Funktionen implementieren können und dies auch gerne tun.

23. Der Preis ist heiß

Ja, Macs sind nicht billig. Dafür aber preiswert im eigentlichen Sinn. Vergleichen Sie einen beliebigen Mac mit einem exakt genauso ausgestatteten PC in ähnlicher Qualität. Der Preisunterschied relativiert sich schnell. Vergessen Sie ausserdem nicht den Lieferumfang, spezielle die beigepackte Software!

Was es bei Apple nicht gibt sind Schnäppchen-PCs und Notebooks von zweifelhafter Qualität (schlecht abgestimmte Komponenten, billige Displays, schlechtes Powermanagement und entsprechend laute Lüfter).

Oder anders gesagt: Ein Schreiner weiß genau, warum er den teuren Hobel nimmt, ein Friseur käme nie auf die Idee eine billige Haushaltschere zu verwenden und ein Koch gibt sich niemals mit einem 2,95 Euro Messer zufrieden. Auf der Baustelle kommt nicht der Baumarkt-Bohrhammer zum Einsatz sondern eine sauteure Hilti. Ich habe kein Geld zu verschenken. Gerade deshalb kann ich mir einen Billig-PC im Beruf nicht leisten.

24. Bonuspunkt: „Think different”

Lesen, staunen und sich gut fühlen: Das Think-Different-Anthem. Dazu gab es auch mal einen Werbespot.


Der Artikel basier auf einer Veröffentlichung von Michael Hülskötter. Den vollständigen, originalen Beitrag finden SIe auf seiner Seite www.it-techblog.de.